Google Ad Grants für Non-Profits | socialcore.de
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Google Ad Grants: Effektives Suchmaschinenmarketing für Non-Profit-Organisationen

Google Ad Grants: Effektives Suchmaschinenmarketing für Non-Profit-Organisationen

 

Ad Grants: 10.000 US-Dollar AdWords-Budget für gemeinnützige Institutionen

Google AdSense und Google AdWords sind allen Online-Werbetreibenden ein Begriff, Ad Grants dagegen fristet bisher ein eher unbekanntes Dasein. Bei Ad Grants handelt es sich um ein Programm, über das Google Non-Profit-Organisationen kostenlose AdWords-Werbung ermöglicht. Zugelassene Institutionen können dabei auf ein monatliches Budget im Wert von 10.000 US-Dollar zurückgreifen – ohne für die Werbeaufwendungen tatsächlich zahlen zu müssen.

Ein Budget von 10.000 US-Dollar eröffnet engagierten Vereinen die Möglichkeit, entscheidende Schritte im Online-Marketing zu gehen und ihre Reichweite enorm zu steigern. Auch mit geringer Google-AdWords-Erfahrung können Vereine und Stiftungen Aufmerksamkeit auf Ihre Tätigkeiten und Projekte lenken, ohne unter starkem Konkurrenzdruck zu stehen, wie es im kommerziellen Bereich der Fall ist. Google unterstützt mit Ad Grants mittlerweile in über 50 Ländern Non-Profit-Organisationen.

 

Welche Vorteile hat Google AdWords für Non-Profits?

Warum sollten Vereine und Stiftungen, die keine kommerziellen Ziele verfolgen, AdWords in ihr Marketing einbinden? Ganz einfach: Mit AdWords können Internetnutzer exakt dann erreicht werden, wenn sie nach dem suchen, was Ihre Organisation anbietet. AdWords kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele zu erreichen, zum Beispiel Spenden zu sammeln. Im kommerziellen Bereich ist man sich dem Nutzen von Google AdWords schon seit einigen Jahren bewusst, wie Zahlen belegen: Alleine im vierten Quartal des Jahres 2015 haben Unternehmen insgesamt 21,33 Milliarden US-Dollar investiert.

Ad Grants ist demnach eine hervorragende Möglichkeit, um den Bekanntheitsgrad sozialer Projekte zu steigern, neue Mittel und Spenden zu akquirieren sowie Mitglieder anzuwerben. Deshalb empfehlen wir Non-Profit-Organisationen, das Potenzial, das Ad Grants bietet, in jedem Fall auszuschöpfen und ihre Webseite bei Google zu bewerben. Auch wenn dies einen gewissen Mehraufwand bedeutet, lohnt es sich das gebotene Werbebudget zu nutzen.

Screenshot eines Ad Grants Kontos

Für anerkannte gemeinnützige Vereine und Stiftungen ist die Schaltung von Werbeanzeigen im Google-Suchnetzwerk kostenlos.

Organisationen, die sich bisher nicht an das Thema AdWords getraut haben und möglicherweise Berührungsängste haben, sollten nicht zögern, das Angebot von Google in Anspruch zu nehmen. Wie auch für kommerzielle Kunden bietet Google Non-Profit-Organisationen einen exzellenten Support und simple Optimierungsmöglichkeiten. Mit dieser Unterstützung gelingt es wirklich jedem, das kostenlose Werbebudget sinnvoll einzusetzen.

 

Voraussetzungen zur Zulassung am Google Ad Grants Programm

1. Nachweis der Gemeinnützigkeit

Google hat einige Zulassungsvoraussetzungen geschaffen, um sicherzugehen, dass die teilnehmenden Organisationen und Projekte tatsächlich die Gemeinnützigkeit fördern. In Deutschland arbeitet Google dazu eng mit stifter-helfen.de zusammen, einem IT-Portal für Non-Profits. Für eine Prüfung der Förderberechtigung durch Google Ad Grants müssen sich Organisationen zunächst auf dieser Plattform registrieren. In der Regel wird die Gemeinnützigkeit durch Vorlage des Freistellungsbescheids nachgewiesen.

2. Webseite der Non-Profit-Organisation

Die Organisation, die sich für das Ad-Grants-Programm bewirbt, muss eine Webseite vorweisen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung live ist und relevanten Content zur Organisation und dem gemeinnützigen Projekt enthält. Auf der Zielseite der Kampagne darf zudem keine Werbung (zum Beispiel AdSense) vorhanden sein, die auf andere Seiten führt.

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Ad Grants unterstützt Ihre Organisation dabei, helfende Hände und Spenden für Ihre sozialen Projekte zu finden.

 

Ad Grants einrichten – So geht es!

Nach erfolgreicher Registrierung bei stifter-helfen.de und Einrichtung eines Google-AdWords-Accounts (Wichtig: Dem Google-Konto darf bisher noch kein anderes AdWords-Konto zugewiesen sein) wählen Sie, ob Sie auf Google AdWordsExpress oder reguläres AdWords zugreifen möchten. Für Organisationen oder Personen, die bisher unerfahren im Bereich Online-Marketing sind, empfehlen wir AdWordsExpress. Noch ein letzter Schritt bevor Sie mit der ersten Kampagne starten können: Kontrollieren Sie, ob bei den Abrechnungseinstellungen die Währung US-Dollar angeben ist.

Um die erste eigene Anzeige online zu sehen, müssen Sie eine Kampagne mit einer Anzeigengruppe, eine Anzeige und passenden Keywords hinterlegen. Wer hierbei Unterstützung benötigt, der sollte nicht zu zögern und sich an den Google-Support wenden. Von ihm erhalten Sie wertvolle Unterstützung bei den ersten Schritten. Eine weitere wichtige Ressource für Non-Profits, die Ihre erste Kampagne mithilfe von Ad Grants erstellen wollen, ist der Leitfaden zum Anlegen eines Ad-Grants-Kontos. Hier hat Google viele hilfreiche Erklärungen zur Konto- und Kampagnenverwaltung sowie zur Erfolgsmessung zusammengefasst. Wer Gefallen an AdWords gefunden hat und es ganz genau wissen möchte, sollte die AdWords-Hilfe in Anspruch nehmen. Sie bietet einen guten Einstieg in die Welt des Suchmaschinenmarketings mit Google.

 

Einfach und effektiv den Account optimieren

Google AdWords wird Ihnen von Zeit zu Zeit neue Werbechancen vorschlagen. Sehen Sie sich diese unbedingt an. Gerade Anfänger können so ganz einfach Ihre Kampagnen weiter ausbauen und optimieren. Eine weitere Möglichkeit für Einsteiger, um mit der Unterstützung Googles mehr Traffic zu erhalten, sind Dynamische Suchanzeigen .

 

Einschränkungen: Das sind die Nachteile gegenüber einem kommerziellen Account

1. Einschränkungen im Budget

Der maximale Cost-per-Click (CPC) liegt bei 2,00 US-Dollar. Dies wird dann problematisch, wenn Keywords und Themen auch von kommerziellen Unternehmen beworben werden. Sie sind in der Regel bereit, höhere Klickpreise zu zahlen, sodass Non-Profits mit dem von Ad Grants festgelegten Maximal-Klickpreis kaum an Sichtbarkeit in den Suchergebnissen gewinnen. Darüber hinaus ist das Tagesbudget auf 329,00 US-Dollar beschränkt. Somit ist es zum Beispiel nicht möglich, wichtige Veranstaltungen mit einem hohen Anteil des monatlich zur Verfügung stehenden Budgets in wenigen Tagen verstärkt zu bewerben.

2. Werbung nur im Suchnetzwerk möglich

Ad-Grants-Werbetreibenden bleiben Placements auf anderen Webseiten, die zum Google-Werbenetzwerk gehören, verwehrt. Das Budget bezieht sich ausschließlich auf Textanzeigen, die bei google.de auf den Suchergebnisseiten geschaltet werden.

 

Nicht zu vernachlässigen: Optimierung der Zielseite

Da der CPC nicht einfach den Mitbewerbern angepasst werden kann, wenn die Klickpreise für begehrte Keywords über 2,00 US-Dollar liegen, sollten Non-Profit-Organisationen neben gut strukturierten Kampagnen und ansprechenden Anzeigentexten besonderen Wert auf den Qualitätsfaktor legen. Eine Optimierung der Zielseite auf bestimmte Keywords (SEO) sollte hohe Priorität genießen. Texte, die inhaltliche Relevanz zu den Keywords sowie den Anzeigentexten aufweisen, sind das A und O. Zudem ist es wichtig, dass das Design der Webseite auch mit mobilen Endgeräten kompatibel ist.

Ist die Kampagne auf eine Conversion wie eine Newsletter-Anmeldung oder eine Online-Spende ausgelegt, sollte die Zielseite den Besucher zu genau dieser Aktion animieren.

 

Google Grantspro 

Teilnehmer des Google Ad-Grants-Programms konnten bis September 2016 das reguläre Budget von 10.000 US-Dollar auf 40.000 US-Dollar steigern. Dafür mussten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Mindestens eine getrackte Conversion
  • Eine Click-Through-Rate von mindestens einem Prozent
  • Eine aktive Verwaltung des Accounts im Zwei-Wochen-Rhythmus

Zudem mussten die Teilnehmer bereit sein, Google umfassende Daten der Kampagne zu Auswertungszwecken zur Verfügung zu stellen.

Seit September 2016 schreibt der Google-Support auf seiner Seite „Übersicht und Teilnahmekriterien zum Grantspro-Programm“:

Das Ad Grants-Team nimmt keine Grantspro-Anträge mehr an.

Bleibt abzuwarten, ob Google Grantspro durch ein neues Programm ersetzt wird oder sich das Adwords-Budget für gemeinnützige Organisationen künftig auf Ad Grants beschränken wird.

 

Sie benötigen Hilfe? Kontaktieren Sie Socialcore

Ich hoffe, dass dieser Blogbeitrag Ihnen dabei hilft, sich erfolgreich bei Google Ad Grants zu registrieren und die erste eigene Kampagne online zu stellen. Sollten Sie dennoch Unterstützung einer Agentur benötigen, bieten wir Ihnen das Setup sowie die Betreuung gern zu Preisen an, die an das enge Marketingbudget von Non-Profit-Organisationen angepasst sind. Da ich mich selbst bei einem gemeinnützigen Verein unter anderem im Bereich Public Relations engagiere, können Sie einen breiten Erfahrungsschatz erwarten.

Übrigens: Eine weitere Möglichkeit, um kostenlos die Reichweite für Non-Profit-Organisationen zu steigern, ist YouTube for Non-Profits.

 

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